Der Pfeffer

Biodiversität. Dieser Pfeffer wächst an den Schattenbäumen der Kaffeeplantage. Durch den gemeinsamen Anbau von Ingwer, Koriander, Muskat und Kaffee erhält er ein unverwechselbares indisches Aroma – Zitrus, Curry, Ingwer. Scharf und aromatisch. Indisch pfeffrig.

Wegen des dreistöckigen Baumdaches – die hohen Dschungelbäume, die mittelhohen Bäume zur Schattenregulierung und die niedrigen Kaffeebüschen – leben auf der Plantage sehr viele unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten. Die Plantage ist wie ein dichtes Refugium für viele Tiere, viel dichter als der umgebende Wald.

Hier leben unter anderem Gaur (das größte Rind der Erde), Sambar (ein großer Hirsch), Chital (kleine gepunktete Rehe), Chevrotain (Mini-Rehe, auch Mouse-Deer genannt), Makaken, Wildschweine, Gleithörnchen, Riesenhörnchen, Tiger, Leoparden und auch natürlich auch asiatische Elefanten!

Zu den Vögeln, die auf Ginimao wohnen gehören die Pfauen (sehr geschätzt, da sie Kobras vertreiben und vor Raubkatzen warnen), Bülbüls, verschiedene Stelzen, Malabar Whistling Thrush, Flaggendrongo (mit seiner lockeren, nach hinten gebogenen Kopfhaube) und die Bienenfresser.

Unter den Reptilien sind Kobras, Baum-, Land- und Gift-Nattern anzutreffen.

Frische. Einmal jährlich im Frühjahr wird der Pfeffer grün und noch unreif geerntet. In der Sonne Indiens trocknet der Pfeffer auf den Flächen, die kurz zuvor zum Trocknen der Kaffee-Ernte verwendet wurden. Schwarz und leicht angeschrumpelt kommt er dann zu uns. Mit aller Schärfe.

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